Sita's große Reise
Nina, Steffi, Julia, Christina,Maxi,Alexi, Kathrin, Raphael, Daniel, Stella und Evgheni
Viel Spaß beim Lesen!
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Um 5 Uhr Morgens wacht Sita mit einem Schreck auf. Sie hatte wieder einen Albtraum und schreit:,,Mama!" Aber dann erinnert sie sich, dass ihre Eltern tot sind. Sie steht auf und geht aufs Plumsklo hinter der Baracke, denn eine saubere Toilette gibt es nicht. Dann holt sie sich Wassser, um sich zu waschen. Ohne zu essen geht sie aus der Hütte raus, um zu arbeiten.
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Sie befestigt den schweren Korb an ihrem Kopf und geht zur Plantage. Draußen stürmt und regnet es, doch Sita freut sich auf ihren ersten Arbeitstag in der Teeplantage. Als sie ankommt, pflückt sie fröhlich ein großes Blatt nach dem anderen. Der Korb ist halb voll, als sie den Aufseher kommen sieht. Er sieht verärgert aus und schreit sie an:" Wieso pflückst du die falschen Blätter? Hast du denn noch nie ein Teeblatt gepflückt?" Er läuft davon. Sita steht wie angewurzelt da und schluchzt. Dann denkt sie sich: "Was habe ich falsch gemacht?"
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Nachdem Sita geschimpft wurde, geht sie traurig zu ihrer Arbeit zurück. Sie sieht den Aufseher schon wieder um die Ecke kommen und bekommt fürchterliche Angst. Schnell flüchtet sie in den Korb, wo sie die Blätter aufbewahrt und bedeckt sich mit Blättern. Der Aufseher denkt sich:" Wo ist sie denn? Wahrscheinlich war ihr die Arbeit zu schwer und sie ist abgehauen." Dann bringe ich ausnahmsweise den Korb selber zur Fabrik.
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Als Sita den Maschinenraum betritt, sieht sie eine Menge Zahnräder. Sie geht zu einem großen Schalter. Sie betätigt den Schalter, rutscht aus und liegt auf dem Laufband. Der Chef sieht sie, packt sie am Schlawittchen und wirft sie hochkant raus. Jetzt liegt sie da. Sie versteckt sich im Lastwagen in einem Teesack. Auf einmal fährt der Lastwagen los. Da denkt sie sich: "Soll ich etwa rausspringen?"Doch plötzlich meint sie:"Ich fahr doch lieber mit, weil ich kann eh nichts verlieren. "Die Arbeiter packen den Sack und transportieren ihn auf ein Schiff, das nach Deutschland fährt.
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Als Sita im Hafen ankommt, stehen die Händler am Ufer und warten auf die neue Teelieferrung. Plötzlich reißt ein Mann den Teesack auf, wo sich Sita versteckt. Beide schauen sich erschrocken in die Augen. "Wo kommst du denn her?", fragt der Fremde. "Ich komme aus der Teeplantage in Indien. Mein Aufseher hat mich geschlagen und ich bin abgehauen. Tja! Jetzt bin ich hier gelandet. Ich habe keine Eltern mehr und weiß nicht, wo ich wohnen soll. Auf jeden Fall weiß ich, dass ich nicht mehr zurück will!", sagte Sita. "Das tut mir leid, dass deine Eltern tot sind. Du könntest ja bei mir wohnen!" Der Fremde addoptierete Sita.
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Sita wird von ihrem neuen Vater gut behandelt. Sie wird von ihm in eine Schule geschickt. Dort lernt sie lesen und schreiben. Sita findet viele neue Freunde. Eines Tages sind Projekttage zu dem Thema Tee. Sie erzählt, was sie in der Teeplantage erlebt hat. Sita erfährt aber auch, dass es FairTrade gibt. Auf den FairTrade-Plantagen müssen keine Kinder arbeiten und die Leute verdienen dort mehr Geld. Als sie nach Hause kommt erzählt sie ihrem Vater über FairTrade und bittet ihren Vater FairTrade-Händler zu werden, damit es den Kindern nicht mehr so schlecht geht wie ihr es einmal ging.






